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Espressomaschinen Test

EspressomaschineInzwischen gibt es Kaffeeautomaten, die fast alles können. Ob gewöhnlicher Bohnenkaffee, Mocca, Cappuccino oder Espresso – Kapselmaschinen und Kaffeevollautomaten bereiten all diese Sorten zu. Allerdings ist das Ergebnis hierbei nicht mit professionell hergestellten Produkten zu vergleichen. Beispiel Espresso: Die Zubereitung des italienischen Nationalgetränks ist fast schon eine Wissenschaft für sich. Und ein echter Espresso-Liebhaber wird sofort erkennen, wenn Sie ihm ein solches Getränk vorsetzen, das beispielsweise aus industriell hergestellten Plastikkapseln gebrüht wird.

Kurzum: Wer einen echten Espresso wie in Italien zu Hause genießen möchte, der schafft sich eine originale Espressomaschine an. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Siebträgermaschine – nur mit dieser lässt sich der Espresso genau so herstellen, wie es auch die Italiener tun.

Wir haben das große Angebot an Espressomaschinen genau unter die Lupe genommen. In den folgenden Abschnitten finden Sie die Ergebnisse der entsprechenden Tests.

Die besten Espressomaschinen im Test 2016

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Bezzera BZ 10 S PM Espressomaschine ECM Classika II Espressomaschine Quick Mill 03000 Orione Espressomaschine
ModellBezzera BZ 10 S PM EspressomaschineECM Classika II EspressomaschineQuick Mill 03000 Orione Espressomaschine
Preis

1.007,00 €

999,00 €

549,00 €

Bewertung
ModellBezzera BZ 10 S PMClassika IIOrione 3000
Leistung1200Watt1200Watt1080Watt
Wasserbehälter3Liter2.8Liter1.6Liter
Produktabmessung250 x 375 x 425 mm25 x 39,3 x 44,7 cm25 x 38 x 25 cm
Gewicht19kg18.5kg9.2kg
Pumpendruck11bar-16bar
Milchaufschäumer
Energiesparfunktion
E.S.E. Pads
Preis

1.007,00 €

999,00 €

549,00 €

DetailsJetzt kaufenDetailsJetzt kaufenDetailsJetzt kaufen

Die Welt der Espressomaschinen

EspressomaschineWir haben also erfahren, dass eine originale Espressomaschine nach dem sogenannten Siebträgerprinzip arbeitet. Wie dieses genau funktioniert, dazu gleich mehr. Inzwischen gibt es eine große Zahl solcher Espressomaschinen auf dem Markt, so dass eine Kaufentscheidung durchaus schwerfallen kann. Es gibt günstige Einsteigermodelle für unter 100.- Euro, die für Gelegenheitsgenießer nicht schlecht sein müssen. Allerdings bringen diese Maschinen einen erhöhten Wartungs- und Bedienungsaufwand mit sich. Wer sich also zu den echten Espressoliebhabern zählt, der sollte dazu bereit sein, auch ein paar Euro mehr für ein gutes und professionelles Gerät auszugeben.

Wie funktioniert eine Siebträgermaschine?

Im Gegensatz zu einer Kapselmaschine oder einem Kaffeevollautomat ist bei der Zubereitung von Espresso mittels einer Siebträgermaschine, sofern es sich dabei nicht um einen Vollautomaten handelt, etwas mehr Handarbeit erforderlich. Das Ergebnis macht diesen Aufwand allerdings lohnenswert. Wie der Name bereits andeutet, ist der sogenannte Siebträger das Herzstück des Gerätes. Auf ihn wird das Kaffeepulver aufgebracht, das anschließend noch unter Druck komprimiert wird. Das Wasser wird derweil in einem Kessel erhitzt (elektrisch, mit Flamme oder Gas), die ideale Temperatur liegt bei ca. 90 Grad Celsius. Das heiße Wasser wird dann durch das unter Druck stehende Kaffeepulver geleitet, wobei es den optimalen Gehalt an Aromen aufnimmt. Dadurch ist der Espresso deutlich stärker als ein herkömmlicher Kaffee. Man trinkt ihn aus sehr kleinen Tassen und in entsprechend kleinen Mengen.

Bedienung der Siebträgermaschine

Moderne Espressomaschinen sind überwiegend automatisiert und daher sehr einfach zu bedienen. Fast alle Funktionen werden vom Gerät selbst übernommen, so dass der Bediener lediglich noch Wasser und Kaffeepulver einfüllen und den Startknopf drücken muss – fertig. Wichtig ist, dass die korrekten Mengen und Kaffee und Wasser eingefüllt werden, da sie über die Qualität und den Geschmack des fertigen Espressos entscheiden.

EspressomaschineWenn Sie noch keine Erfahrung mit der Zubereitung von Espresso haben, sollten Sie ein solches Gerät bevorzugen. Wer es dagegen traditionell liebt und seinen Espresso wie anno dazumal zubereiten möchte, der wählt eine rein mechanische Espressomaschine. Hier wird jeder Teilschritt des Brühvorgangs von Hand vorbereitet. So wird beispielsweise das Kaffeepulver auf dem Siebträger mittels eines Hebels verdichtet und unter Druck gesetzt. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass die Bedienung einer mechanischen Espressomaschine viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung erfordert. Erwarten Sie also nicht, mit einem solchen Gerät gleich den weltbesten Espresso zu bekommen. Es benötigt demnach eine gewisse Einarbeitungszeit, bis Sie wirklich erstklassige Ergebnisse erzielen.

Das Geheimnis eines guten Espressos

Wie bereits erwähnt, wird bei der Herstellung eines Espressos zunächst das Kaffeepulver im Siebträger verdichtet. Dies geschieht bei einer mechanischen oder halbautomatischen Maschine durch einen relativ langen Handhebel, mit dem der nötige Druck auf das Kaffeepulver aufgebaut wird. Auch das Wasser, welches anschließend durch den Siebträger strömt, benötigt einen gewissen Druck. Und genau auf diesem Druck kommt es an – hier ergibt sich der Unterschied zwischen einem schlechten und einem hervorragenden Espresso. Die gewählte Espressomaschine sollte daher dazu in der Lage sein, genügend Druck aufzubauen, um einen wirklich guten Espresso zu produzieren

Was bringt der Wasserdruck für den Geschmack?

Bei einem Espresso handelt es sich um einen konzentrierten, starken Kaffee. Das Wasser nimmt hier also die maximale Dosis Geschmacksstoffe und Rostaromen auf, wenn es das Kaffeepulver durchströmt. Dies gelingt aber nur, wenn der richtige Druck aufgebaut ist. Kenner empfehlen einen Wasserdruck von genau neun Bar. Der Motor der Espressomaschine muss also genügend Leistung besitzen, um diese neun Bar Wasserdruck aufzubauen. Achten Sie bei der Auswahl der favorisierten Espressomaschine auf die Herstellerangaben. Günstige Geräte arbeiten oft mit geringeren Druckwerten, so dass das Endergebnis hier deutlich zu wünschen übrig lässt.

Woran Sie eine gute Espressomaschine erkennen

EspressomaschineDie wichtigste Voraussetzung für einen erstklassigen Espresso haben wir im vorangegangenen Abschnitt genannt: den richtigen Wasserdruck. Doch ein guter Espresso hängt von weiteren Faktoren ab, auf die Sie beim Kauf Ihrer Maschine achten sollten. Welche Ausstattung besitzt das Gerät? Ist eine Einrichtung zum Milchaufschäumen vorhanden? Zwar besitzt ein echter Espresso bereits durch die Herstellung eine Schaumkrone, genannt „Crema“, doch viele Menschen mögen ihren Espresso am liebsten, wenn zusätzlich Milchschaum beigefügt wird. Aus diesem Grund besitzen viele moderne Geräte eine spezielle Düse, die zum Aufschäumen der Milch dient. Teilweise ist auch ein bereits integrierter Tank für die Milch enthalten, so dass der Milchschaum mit nur einem Knopfdruck hergestellt werden kann.

Sowohl Crema als auch Milchschaum sollten möglichst stabil sein. Dazu muss beim Herstellen genau die richtige Menge an Luft unter den Schaum gehoben werden. Bei zu wenig Luft bildet sich nur eine geringe Menge Schaum, hebt man diesem allerdings zu viel Luft unter, so vergrößert sich zwar die Menge, doch der Schaum fällt dann sehr schnell in sich zusammen und bietet auch nicht die gewünschte Cremigkeit. Achten Sie also in den Testergebnissen darauf, wie die Funktion zum Milchaufschäumen bei den jeweiligen Espressomaschinen abgeschnitten hat.

Fazit: Ein guter Espresso ist eine Wissenschaft für sich!

Manchmal hängt ein perfektes Ergebnis lediglich von kleinsten Unterschieden in der Herstellung ab. So auch beim Espresso. Gehen Sie keine Kompromisse ein! In unseren Testergebnissen finden Sie viele wertvolle Informationen und Hinweise mit denen Sie das am besten passende Gerät für Ihre Wünsche finden. So werde Sie immer wieder Freude an einem wundervollen Espresso haben.