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Siebträgermaschinen Test

SiebträgermaschinenDer Espresso ist seit Jahren auch in Deutschland buchstäblich in aller Munde. Kein Wunder: Dieser kleine, besonders starke Kaffee ist ein idealer „Absacker“ nach einem üppigen Essen. Um den Espresso herzustellen, werden besonders lang und dunkel geröstete Kaffeebohnen verwendet. Zudem benötigt es heißes Wasser, das unter großem Druck durch das fein gemahlene Kaffeepulver gepresst wird. Dabei entsteht auch die charakteristische Crema, der cremige Schaum, welcher dem Espresso buchstäblich „die Krone aufsetzt“. Der starke Espresso wird aus kleinen, dickwandigen Tassen getrunken.

Die besten Siebträgermaschinen im Test 2016

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Was wird für die Zubereitung eines echten Espresso benötigt?

SiebträgermaschinenHeutzutage gibt es verschiedene Möglichkeiten, um einen Espresso zuzubereiten. Die einfachste: Sie erwerben einen Kaffeevollautomaten und können sich Ihren Espresso auf Knopfdruck zubereiten lassen. Doch was bei dieser Zubereitungsmethode herauskommt, erinnert zwar entfernt an einen italienischen Espresso, kann ansonsten mit dem Original aber nicht mithalten.

Schauen wir uns also doch einmal etwas genauer an, was benötigt wird, um einen echten italienischen Espresso zuzubereiten. Zunächst einmal benötigt es den passenden Kaffee – und zwar in Form von dunklen und besonders lang gerösteten Bohnen. Diese müssen im Anschluss sehr fein gemahlen werden, wofür eine hochwertige Kaffeemühle zum Einsatz kommen sollte. Achtung: Kaufen Sie keinen herkömmlichen, fertigen Kaffee im Handel für die Zubereitung eines Espressos, er ist zu grob und entspricht außerdem in der Röstung nicht dem, was einen echten Espresso ausmacht.

Und schließlich braucht es eine spezielle Maschine, um den echten italienischen Espresso zuzubereiten. Von dem bekannten und bequemen Kaffeevollautomat war ja bereits die Rede. Wesentlich authentischer ist jedoch …

Die Siebträgermaschine

SiebträgermaschinenWir sprechen hier also von der klassischen, italienischen Art, einen Espresso zu kreieren. Doch was ist eine Siebträgermaschine überhaupt? Hier eine kurze Einführung:

Die Siebträgermaschine verbindet sozusagen den Anteil an Handarbeit an der Espresso-Herstellung mit der Möglichkeit des maschinellen Brühens. Als Herzstück kommt der namensgebende Siebträger zum Einsatz, auf den das Kaffeepulver aufgebracht und dann durch Druck verdichtet wird. Zusätzlich besitzt die Siebträgermaschine einen Wassertank, in dem die ideale Temperatur für den Espresso von ca. 90 Grad hergestellt wird. An den Tank angeschlossen ist eine Pumpe, die den nötigen Druck erzeugt, mit dem das heiße Wasser durch den Kaffee im Siebträger gepresst wird.

Die modernen Siebträgermaschinen arbeiten heue teilweise automatisch. In diesem Fall muss der Anwender nur noch das Kaffeepulver sowie Wasser in die Maschine einfüllen und den Startknopf betätigen – heraus kommt nach wenigen Sekunden der fertige Espresso! Auch die korrekten Mengen werden automatisch von der Maschine bestimmt. So schmeckt der Espresso immer gleich.

Viel traditioneller klappt die Espresso-Zubereitung allerdings mit einer mechanischen Siebträgermaschine. Hier muss der Benutzer die einzelnen Teilschritte per Hand vorbereiten, die Maschine macht dann nur noch den Rest der Arbeit. Zunächst muss das Kaffeepulver auf den Siebträger aufgebracht werden. Anschließend wird das Pulver auf dem Siebträger mittels eines langen Handhebels verdichtet. Währenddessen heizt das Wasser auf, welches dann mit einer elektrischen Pumpe durch den Kaffee gepresst werden kann. Heraus kommt ein Espresso nach original italienischem Rezept – unvergleichlich im Geschmack, mit einer feinen Crema und intensivem Duft.

Siebträgermaschinen Test: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Schon von außen bieten sie ein tolles Bild: die Siebträgermaschinen mit ihren Edelstahlteilen und Chromapplikationen, teilweise auch mit feinen Messing- und Kupferteilen versehen. Doch Vorsicht: Bei manchem Gerät trügt der schöne Schein! Daher hier unsere besten Tipps, worauf Sie beim Kauf einer Siebträgermaschine zur Zubereitung von Espresso achten sollten:

Materialien & Verarbeitung

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Das trifft auch auf viele billige Siebträgermaschinen zu, die z. B. in Fernost produziert und hier teilweise für nur 20.- Euro angeboten werden. Mit einer solchen Maschine werden Sie ganz sicher nicht glücklich! Achten Sie darauf, dass alle metallisch glänzenden Teile auch wirklich aus Metall sind, und nicht aus verchromtem Plastik. Vorsicht beim Einsatz von Aluminium: Dieses Material reagiert sehr empfindlich auf Entkalkungsmittel und ist auch in Verbindung mit dem heißen Wasser gesundheitlich bedenklich. Besser ist die Verwendung von Edelstahl, Kupfer oder Messing. Solche Maschinen haben allerdings ihren Preis.

Der Siebträger

SiebträgermaschinenAuf das Herzstück der Siebträgermaschine sollte besonderer Wert beim Kauf gelegt werden. Inzwischen gibt es Siebträger in verschiedenen Größen, die teilweise auch zur Aufnahme von Kaffeepads geeignet sind. Allerdings hat dies mit echtem italienischen Espresso reichlich wenig zu tun. Das integrierte Sieb sollte engmaschig genug sein, um auch sehr fein gemahlenes Kaffeepulver sicher aufzunehmen.

Tipp: Da fertig gemahlener Kaffee für die Zubereitung von Espresso ungeeignet ist, sollten Sie sich zusätzlich zur Siebträgermaschine auch eine hochwertige Kaffeemühle anschaffen. So können Sie die Bohnen direkt vor der Zubereitung frisch mahlen und erhalten das bestmögliche Endprodukt – einen herrlich duftenden, aromatischen Espresso!

Die Pumpe

Die Pumpe sorgt für den nötigen Druck, um das Wasser durch das fein gemahlene Kaffeepulver zu pressen. Ideal ist für die Zubereitung von Espresso in einer Siebträgermaschine ein Pumpendruck von mindestens 9 bar. Merke: Je höher der erzeugte Druck ist, desto feiner kann der Mahlgrad des Kaffeepulvers eingestellt werden. Dadurch werden mehr Aromastoffe freigesetzt, der Espresso wird aromatischer und „runder“.

Der Kessel

Ein weiteres entscheidendes Element der Siebträgermaschine ist der Kessel. Er muss zum einen die notwendige Temperatur erzeugen, diese zum anderen aber auch über eine möglichst lange Zeit halten können. Ideal ist eine konstante Temperatur von 90 Grad Celsius. Der Kessel sollte dickwandig und aus einem gut isolierendem Material sein, z. B. aus Edelstahl oder Kupfer.

Die Ausstattung

Espresso luft in TassenIn Italien sind die meisten Siebträgermaschinen eher einfach ausgestattet – auch in der Gastronomie. Es gehört hier einfach dazu, den Espresso unter Verwendung von reichlich Handarbeit in einer Art „Zeremonie“ herzustellen. Wir in Deutschland sind allerdings oft froh, wenn uns die Handarbeit abgenommen wird. Neben den bekannten Vollautomaten gibt es inzwischen auch Espressomaschinen mit integrierten Milchaufschäumern zur Herstellung von Cappuccino und mit weiteren Features zu kaufen. Ob man das wirklich braucht, muss jeder selbst entscheiden. Nicht schaden kann es allerdings, wenn z. B. der Wassertank abnehmbar ist und somit leicht gereinigt werden kann.

Fazit: Weniger ist oft mehr!

Achten Sie beim Kauf einer Siebträgermaschine für Espresso lieber auf hochwertige Materialien und eine gute Verarbeitung, statt auf das letzte Ausstattungshighlight Wert zu legen. Die Maschine wird Sie mit einem langen Leben und perfekten italienischen Espresso begeistern!